Spielmannszug

der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I

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Unsere Instrumente

Diese Instrumente haben wir in Verwendung und können von unseren Mitgliedern bei uns erlernt werden.

Die Instrumente unterteilen wir in mehrere Kategorien: Flöten, Schlagwerk, Stabspiele, Percussion.

Beginnen wir bei den Flöten:

Piccoloflöte
Die Piccoloflöte ist eine kleinere Bauform der Querflöte. Sie ist eine Oktave höher gestimmt und ist das höchste klassische Holzblasinstrument.
Das Piccolo ist ca. 32 cm lang, etwa halb so groß wie die Querflöte und hat einen Durchmesser von 1 cm. Das Piccolo kann aus Holz oder Metall sein, manchmal finden sich auch Piccolos aus Kunststoff. Die Klappen sind meist aus Neusilber gefertigt und werden versilbert oder auch vernickelt.

Querflöte
Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit einer, im Unterschied zur Längsflöte, seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante. Sie ist ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.
Die moderne Querflöte ist ca. 67 cm lang und besteht aus drei Teilen: Kopfstück, Mittelstück und Fußstück. Für den Flötenbau werden heute neben Silber und Gold folgende Materialien verwendet: vergoldetes Silber, Weißgold, Neusilber, Platin, Palladium, Nickel, Titan, Carbon, Messing, Edelstahl und Holz.

Altquerflöte
Eine Altflöte in G ist ein ganzes Stück größer als die C-Flöte und klingt vier Töne tiefer. Da die Altflöte thomann größer ist, sind die Abstände der Klappen auch größer. Um sie zu erreichen, sitzen auf einigen Klappen versetzte Fingerbuttons.
Eine Altflöte ist so lang, das man die Arme zum Spielen richtig weit ausstrecken muss. Das kann das Spielen ziemlich anstrengend machen. Deswegen werden manche Altflöten mit einem gebogenen thomann Kopfstück angeboten, so das die Altflöte quasi fast die gleiche Länge hat, wie die C-Flöte.

Bassquerflöte
Die Bassflöte ist doppelt so groß wie die C-Flöte und klingt eine Oktave tiefer. Bassflöten haben immer ein gebogenes Kopfstück. thomann Wegen der Größe braucht man zusätzliche Fingerbuttons und Hebel, um die weit auseinander liegenden Klappen zu bedienen.

Trommelflöte / Spielmannszugflöte
Die Trommelflöte ist ein Querpfeife und stammt aus dem Mittelalter. Trommelflöten sind die ersten rein zylindrisch gebauten Flöten mit drei Oktaven. Sie ist gewöhnlich aus einem Stück gemacht und hat keine Klappen. Stattdessen gibt es nur sieben Tonlöcher und ein etwas anderes Griffsystem als bei der Querflöte.
Das Kopfstück ist durch einen verstellbaren Stöpsel verschlossen, mit dessen Hilfe die Stimmung der Flöte verändert werden kann. Für die ersten drei Löcher (vom Mundstück aus gesehen) nimmt man Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger der linken Hand. Die unteren vier Löcher schließt man mit den vier Fingern der rechten Hand.



Kommen wir nun zu den Schlagwerken:

Große Trommel
Große Trommeln finden in der Konzertliteratur der verschiedensten Orchestertypen, in der Kammermusik und in der Marschmusik Verwendung. Mit Großen Trommeln kann man je nach verwendetem Schlägel und/oder Anschlag breite Bassklänge bis hart klingende, rhythmische Schlagfolgen erzeugen.
In Blasmusik-Kapellen, Marching Bands und Spielmannszügen wird die große Trommel mit Schultergurten vor der Brust getragen.
Die große Trommel hat in der Regel einen Durchmesser von 18 bis 24 Zoll, eine Tiefe von 14 bis 18 Zoll.

Snaredrum
Die Snaredrum, auch kleine Trommel, Marschtrommel oder auch Schnarrtrommel genannt, ist eine beidseitig mit Fell bespannte Trommel mit Schnarrsaiten am Resonanzfell. Der Korpus besteht aus Metall (meistens Stahl oder Messing) oder Holz, auch aus Acryl. Der Durchmesser variiert meistens von 10 bis 15 Zoll, die Tiefe misst 5,5 oder 6,5 Zoll.
Sie hat einen eigenen besonderen charakteristischen Klang. Ihr Name leitet sich durch den von einem Spiralteppich erzeugtem Schnarrgeräusch ab, der sofort mit einem Rasseln reagiert, sobald die Trommel angespielt wird.

Kesselpauken
Die Pauke ist ein Schlaginstrument aus der Gruppe der Membranophone. Die paarweise Verwendung ist üblich; einzelne Musikstücke erforderten aber schon vier oder mehr Instrumente.
Die Pauke besteht meist aus einem fast halbkugeligen Kupferkessel, der mit einem Fell aus Kunststoff oder Tierhaut bespannt ist. Der Kessel hat unten in der Mitte ein kleines Loch, welches dem Luftaustausch beim Auf- und Ab-Schwingen des Fells dient. Durch einen Mechanismus kann das Fell verschieden stark gespannt werden. Dadurch lässt sich die Tonhöhe während des Spielens verändern.

Tomtom
Das Tomtom (auch Tom-Tom oder Tom) ist eine zylindrische, selten auch bauchige, einseitig oder häufiger beidseitig Fell-bestückte Trommel und gehört zum festen Bestandteil des Drumsets und zum Instrumentarium von Marching-Bands und Spielmannszügen.
Der Kessel besteht meistens aus Holz, selten auch aus Kunststoff, noch seltener aus Metall oder anderen Materialien.

Becken
Als Becken bezeichnet man leicht konvexe, meist aus Bronzelegierungen bestehende Scheiben. Es gibt zwei Verwendungsmöglichkeiten für Becken. Sie werden entweder paarweise gegeneinander geschlagen (Tschinellen) oder wie beim modernen Schlagzeug auf Ständern befestigt und mit Stöcken angeschlagen. Je nach Verwendung und Spielweise teilt man sie in verschiedene Typen ein. Sie erzeugen einen zischenden obertonreichen Klang mit langem Ausklang, jedoch ohne bestimmte Tonhöhe. Der Durchmesser von Orchesterbecken schwankt – je nach gefordertem Klangvolumen – zwischen 40 und 60 cm. Im Orchester kommen oft Paarbecken zum Einsatz. Das kleine Becken wird auch Zimbel genannt.



Weiter geht es mit den Stabspielen:

Glockenspiel
Das Glockenspiel ist ein Stabspiel aus der Gruppe der Metallophone. Es besteht aus einer Reihe Metallstäben bzw. -platten von unterschiedlicher, der Tonhöhe entsprechender Länge. Der Anschlag erfolgt mit zwei Schlägeln.
In der Musikalischen Früherziehung wird das Instrument für den Unterricht im elementaren Instrumentalspiel verwendet. Auch in Schulen wird es oft als Lehrmittel eingesetzt.

Marimbaphon
Die Marimba, auch Marimbaphon, ist ein Aufschlagidiophon und gehört zur Familie der Xylophone mit einem bis zu 5 2/3 Oktaven großen Tonumfang von C bis g4.
Im Gegensatz zu einem Vibraphon mit Metallklangstäben hat die Marimba Holzklangstäbe. Diese sind wie bei einer Klaviatur in zwei Reihen chromatisch gestimmt angeordnet. Unter jedem Holzklangstab ist zur intensiveren Schallabstrahlung ein senkrechtes, meist aus Aluminium bestehendes Resonanzrohr befestigt.

Vibraphon
Das Vibraphon oder Vibrafon ist als Metallophon eine Weiterentwicklung der Marimba und besitzt eine elektrisch angetriebene Modulationseinrichtung. Das Instrument hat einen „kalten, metallenen Klang.“
Es unterscheidet sich von der Marimba dadurch, dass die Platten aus einer harten Metalllegierung statt aus Holz bestehen. Das Vibraphon wird mit Schlägeln (Mallets) angeschlagen, deren oberes Ende aus einem garnumwickelten Gummikopf besteht.De r Tonumfang besteht üblicherweise aus drei Oktaven von f bis f3.

Xylophon
Das Xylofon, auch Xylophon ist ein Aufschlagidiofon, dessen Aufschlagstäbe mit Schlägeln angeschlagen werden.
Xylofone bestehen aus einer Reihe von Klangstäben aus Hartholz oder Bambus, durch deren unterschiedliche Länge die Tonhöhe festlegt ist. Der Anschlag erfolgt in der Regel mit zwei Xylofonschlägeln, deren etwa 30 cm lange Stiele aus Rattan, Weißbuche oder Hickory und deren ovale oder kugelförmige Köpfe von etwa 2,5 cm Durchmesser aus Holz (Palisander) sein können.

Lyra
Die Lyra, auch Militär-Lyra oder Glockenspiel, ist ein Metallophon der Marschkapellen. Sie besitzt 25 bis 27 waagerechte Klangplatten aus Metall, die mit einem Hartgummi-, Holz- oder Kunststoff-Schlägel angeschlagen werden. Bass-Lyren sind in der Regel mit 22 Klangplatten ausgestattet. Die an beiden Rahmenenden hängenden Rossschweife erinnern an den großen Einfluss der türkischen Janitscharenmusik auf die deutsche Militärmusik. Auf dem oberen Endstück der Lyra befindet sich meist ein aufzuschraubender Adler. Ihre hohe Stimmung ist sehr durchsetzungsstark und wirkt im Zusammenklang mit Piccoloflöten besonders strahlend.



Zum Schluss kommen wir zur Percussion:

Cabasa
Die Cabasa ist ein Perkussionsinstrument. Sie setzt sich zusammen aus einem Handgriff aus Holz mit zylinderförmigem Kopfteil und einem umliegenden Profilblech. Das Blech ist besetzt mit eng anliegenden Metallperlenketten, die exakte, feinperlige und rauschende Klänge ermöglicht.
Je nach Spieltechnik entsteht ein metallisch-ratschendes Geräusch unterschiedlicher Länge, ein fließender Rhythmus, der nach Bedarf akzentuiert werden kann, oder ein „klapperschlangenähnliches“ Rasseln.

Eggshaker
Ein Eggshaker, auch Chicken Shake, ist eine Rassel. Er gehört zu den Shakern und ist ein Perkussionsinstrument aus der Instrumentengruppe der Idiophone. Er besteht aus einem Kunststoff-Ei, das mit Reis oder Ähnlichem etwa zu einem Viertel gefüllt ist. Durch Schütteln, Drehen und andere Techniken lassen sich vielfältige Rhythmen erzeugen. Eggshaker sind im Prinzip verkleinerte Maracas ohne Griff. Der Klang ist fein und leise.

Maracas
Maracas sind ein Perkussionsinstrument, das zur Instrumentengruppe der Idiophone gehört. Das Instrument besteht aus einem hohlen Korpus mit einer körnigen Füllung, an welchem ein Handgriff befestigt ist. Wurden ursprünglich getrocknete Kürbisse als Korpusmaterial verwendet, sind es heute z.B. Holz, Kunststoff oder Leder. Als Füllung dienen getrocknete Pflanzensamen, Schrot oder kleine Kieselsteine.
Maracas werden fast immer paarweise gespielt. Sie werden vom Spieler an den Handgriffen gefasst, in verschiedenen Varianten rhythmisch geschüttelt oder mit den Fingerspitzen geschlagen. So entsteht das charakteristische prasselnde Klangbild des Instruments.

Chimes
Chimes sind ein Perkussionsinstrument, das aus einer Anzahl verschieden langer (meistens unter 25cm) Klangstäbe aus Metall besteht. Diese sind eng nebeneinander hängend an einem Träger angebracht und werden zur Erzielung eines „einleitenden“ Klangeffekts vom höchsten zum tiefsten Stab (auch umgekehrt) in einem Zug mit einem Schlägel oder den Fingernägeln angeschlagen. Der eigentliche Ton entsteht dabei durch das Aneinanderschlagen der jeweils benachbarten Metallstäbe. Sie erzeugen so einen absteigenden Klang ähnlich dem einer Harfe, über deren Saiten man von oben nach unten fährt, aber mit einer metallischen Klangfarbe.

Claves
Claves (Klanghölzer) sind einfache Stäbe von 20 bis 30 cm Länge, ein paarweise verwendetes Perkussionsinstrument aus der Gruppe der Gegenschlagidiophone. Sie haben einen kurzen, trockenen Klang ohne Nachhall. Als Material werden Hartholz sowie glasfaserverstärkter oder einfacher Kunststoff verwendet.
Zur Tonerzeugung liegt ein Holzstab flach in der gewölbten Hand, deren gekrümmte Finger einen Resonanzraum bilden. Damit das Holz schwingt, müssen die Klanghölzer locker in den Händen gehalten werden. Das andere Klangholz schlägt nun von oben waagerecht und in einem Winkel von ca. 60° darauf.

Cowbell
Ein Cowbell bezeichnet ein Aufschlagidiophon in der Form einer trapezförmig gestalteten Kuhglocke aus Kupfer- oder Messingblech von 10 bis 20 Zentimetern Länge und ohne Klöppel. Dieses Perkussionsinstrument wird in der flachen Hand gehalten und mit einem dicken Holzstab angeschlagen. Mit ihr wird beispielsweise im Cha-Cha-Cha der Grundbeat geschlagen, auch in der Salsa findet sie immer wieder Verwendung. Die vollen Töne erzeugt man, indem man auf das untere Ende der Glocke (an der Öffnung) mit dem Holzstab schlägt, Akzente und Obertöne entstehen durch Schlagen auf den oberen Bereich der Glocke.

Gong
Ein Gong ist ein Aufschlag-Idiophon, also ein unmittelbar geschlagener, selbsttönender Klangkörper, der als Musik- oder Signalinstrument dient. Er besteht aus einer kreisrunden Metallplatte, die senkrecht am Rand frei schwingend aufgehängt ist oder an den Rändern waagrecht auf einem Gestell liegt. Die für die Tonerzeugung maßgeblichen Schwingungen nehmen zum Mittelpunkt zu. Im Unterschied dazu sind bei einer am Scheitelpunkt aufgehängten Glocke die Schwingungen im unteren Randbereich am größten.

Guiro
Der Guiro ist ein etwa 30 bis 40 cm langes, hohles Rhythmusinstrument und gehört zur Gruppe der Schrapidiophone. Er wird gewöhnlich aus Holz gefertigt, in einer modernen Ausführung auch aus Fiberglas.
Der Guiro wird mit einem etwa 12 bis 15 cm langen, konisch zugeschnittenen Holzstab, aber auch einem Stachel eines Stachelschweins, einem Metallkamm oder -besen gespielt. Das größere konische Stück liegt dabei in der Hand. Zur Färbung des Klangs wird der Holzstab vom dicken zum dünnen Ende hin auf der geriffelten Oberfläche von oben nach unten oder umgekehrt rhythmisch gespielt.

Schlittengeläut
Als Glockenstab oder Schlittengeläut bezeichnet man ein Musikinstrument, bei dem kleine Glöckchen in größeren Gruppen an einem Stab angeordnet sind. Der Glockenstab kann in die Instrumentengruppe der Schellen eingeordnet werden. Ähnliche Schlaginstrumente sind der Schellenkranz und der Schellenring, bei denen die Glöckchen in Ringform angeordnet sind.
Bekannt ist der Einsatz von Glockenstäben aus Weihnachtsliedern (z. B. Jingle Bells), aber auch aus symphonischen Werken, wie z. B. Carmina Burana von Carl Orff.

Tamburin
Tamburin, auch Tambourin bezeichnet in mehreren europäischen Sprachen eine Rahmentrommel mit Schellen (Schellentrommel). Tamburine werden mit den Händen geschlagen. Sie bestehen aus einem meist einseitig mit Tierhaut (Kalb-, Ziegenfell) oder Kunststofffell bespannten Reif aus Metall oder Holz, der mit Schellen überwiegend in Form von paarweise angeordneten gewölbten Metallplättchen (Zimbeln) besetzt sein kann.

Tempelblocks
Templeblocks (im Deutschen Tempelblocks) gehören zur Gattung der Aufschlagidiophone. Es sind Schlitztrommeln, die aus Holz, inzwischen aber auch immer häufiger aus Kunststoff hergestellt werden. Beim Schlagen auf die Templeblocks entstehen einzelne Töne, die einen weichen, gleichwohl vollen Klang besitzen, während der traditionelle, auf zwei Seiten geschlitzte Holzblock einen schärferen, helleren Klang hervorbringt. Templeblocks werden meist in Sätzen zu je fünf verschieden großen und damit auch verschieden hoch klingenden Instrumenten gespielt, die man dazu an einem speziellen Stativ befestigen kann.

Triangel
Der Triangel ist ein hohes Schlaginstrument aus der Gruppe der Aufschlagidiophone. Er besteht aus einem runden Stahlstab, der zu einem an einer Ecke offenen gleichseitigen Dreieck gebogen ist. Die so entstandenen drei Seiten werden Schenkel des Triangels genannt. Dabei unterscheidet man zwischen dem unteren (waagerechten) Schenkel, und dem rechten oder linken Seitenschenkel. Ebenso werden die Ecken in oberem Winkel und offenem Winkel näher bezeichnet. Das Instrument wird im oberen Winkel mit einer dünnen Schlaufe aufgehängt. Diese hält der Spieler entweder frei in der Hand (Spiel aus der Hand, mit einem Schlägel) oder er hängt sie an einen Triangelständer (Spiel auf dem Ständer, mit zwei Schlägeln).

Vibraslap
Der Vibraslap ist ein Perkussionsinstrument aus der Gruppe der Idiophone und findet vor allem in der lateinamerikanischen Musik Verwendung. Er besteht aus einem u-förmig gebogenen Stück Federstahl als Griff, an dessen einem Ende sich ein Holzkästchen mit losen Metallstiften befindet. Am anderen Ende ist eine Holzkugel angebracht. Zum Spielen hält man das Instrument am Griff und schlägt die Kugel auf die freie Hand. Dadurch vibrieren die losen Stifte im Holzresonator und erzeugen ein anhaltendes, schnarrendes Geräusch. Die Stahlfeder dient dabei dazu, das Instrument länger in Schwingung zu halten.

Congas
Die Conga ist eine einfellige Fasstrommel afrikanischen Ursprungs, die in Kuba entwickelt wurde und besonders in der Tanzmusik weit verbreitet ist. Sie ist eine 70–90 cm hohe Handtrommel aus Holz oder Fiberglas, die unterschiedliche Durchmesser haben kann. Die senkrecht aufgestellte Conga ist an der Oberseite mit einem Schlagfell bespannt und an der Unterseite offen. Der Felldurchmesser ist etwas größer als die untere Öffnung. Die Bespannung besteht aus einer dickeren Tierhaut. In der lateinamerikanischen Tanz- und Jazzmusik wird die Conga meist im 2er- oder 3er-Set gespielt. Diese Setups finden wir heute auch bei modernen Ensembles sowie in der Popmusik.

Kastagnetten
Kastagnetten sind paarweise zu spielende Klappern, die besonders zur rhythmischen Begleitung geeignet sind. Das Perkussionsinstrument besteht aus zwei schalenförmig ausgehöhlten Muscheln (conchas), die normalerweise aus Hartholz gefertigt sind, heute aber oft auch aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Eine vereinfachte Variante sind die Stielkastagnetten, die wesentlich einfacher zu spielen sind, jedoch nur eine einzige Art von Klang hervorbringen. Sie werden im Orchester eingesetzt.

Chanchiki
(Freie Übersetzung - ursprünglicher Text sh. http://www.taiko-center.co.jp) Chanchiki - ein Gong geformt wie eine Schüssel. Dieses Instrument wird als "Chanchiki" bezeichnet, weil es Geräusche macht, wie "chan" und "chiki". Es ist wie eine Schüssel mit einem breiten Rand und einem flachen Boden geformt. Der Spieler hält den hinteren Teil mit einer Hand fest und schlägt mit dem "shumoku" (Schlägel) auf den Boden und die Seiten. Das Ende des "shumoku" ist wie ein Hammer geformt und aus Hirschhorn gefertigt.